17. KWF-Tagung 2016 – Roding

Wälder-Menschen-Märkte – Forstwirtschaft nutzt natürlich

551 Aussteller und 51.000 Besucher aus 24 Ländern weltweit


 

 

 

 

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Sonderschau

Prüfung von Seilwinden

Am 12. Juni 2016 endete die 17. KWF-Tagung in Roding. Die Tagung war sicherlich „der“ Forstevent des Jahres.


Ich denke, die Mühe hat sich gelohnt und das Ergebnis spricht für sich!

Als erstes einige Zahlen, die die Attraktivität dieser Veranstaltung belegen. Die Anzahl der Aussteller konnte auf 551 noch einmal erhöht und die Nettoverkaufsfläche auf der EXPO von 75 000 m² auf 77 000 m² gesteigert werden. Die Besucherzahlen konnten wir auf dem hervorragenden Niveau von Bopfingen nicht nur halten, sondern sogar leicht steigern. Mit 34 Verfahrens- und Technikdemonstrationen auf der Fachexkursion und rund 7 500 Besuchern konnten auch dort nochmals Verbesserungen umgesetzt werden. Die bei der Fachexkursion gesetzten Themenschwerpunkte „Holzernte am Hang“ mit der Sonderschau „Traktionswinden“ sowie die „Bodenschutzarena“ haben voll ins Schwarze getroffen. Der Fachkongress und die „Zukunftswerkstätten“ wurden ebenfalls sehr gut angenommen.

Ich möchte den Erfolg der 17 KWF-Tagung aber nicht nur an den Zahlen messen. Mit den KWF-Innovationsmedaillen und dem BMEL-Preis konnten wieder zukunftsfähige Lösungen in puncto Arbeitssicherheit und Ergonomie ausgezeichnet werden. Richtig war, die zwei Preise KWF-VISION zu initiieren und an Produkte zu vergeben, die die Innovationskraft der Forstbranche im Besonderen widerspiegeln. Allen Preisträgern nochmals herzlichen Glückwunsch und allen Nominierten ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit.

Die vielen internationalen Gäste und Besucher belegen die wachsende Anerkennung über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus. Dies zeigten auch die hochrangigen Besucher unseres Partnerlandes der Tschechischen Republik. Mit dem Vizeminister Herrn Patrik Mlynar und dem Generaldirektor der Tschechischen Staatsforsten Herrn Daniel Szorad war das Land an mehreren Tagen vertreten. Dies gilt auch für die Bayerische Landespolitik mit Herrn Staatsminister Helmut Brunner.

Der wichtigste Faktor für mich ist aber die Zufriedenheit der Aussteller, Vorführer und Messebesucher. Roding hat hier Akzente gesetzt, die für die Waldbewirtschaftung in den kommenden Jahren richtungsweisend sein werden. Ich denke, wenn wir einen Strich ziehen, können wir sagen, dass viele Ziele erreicht werden konnten! Ich denke aber auch, dass wir mit dieser Dimension die Grenzen des Wachstums endgültig erreicht haben. Wir sollten uns in der Zeit bis 2020 zum Ziel setzen, Probleme und Schwachstellen, die es auch in Roding gab, näher zu analysieren und Lösungen anzugehen. Ich nenne exemplarisch die Verkehrssituation am ersten Messetag, die Bewältigung der hohen Besucherfrequenz der Fachexkursion oder die Besucherlenkung und Logistik auf der EXPO, die Beschaffenheit der Wege und andere infrastrukturelle Probleme. Alles werden wir sicherlich nicht lösen können – dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass wir alle, Veranstalter, Aussteller und Besucher in vier Jahren wieder eine neue Situation vorfinden werden. Aber wir werden darüber nachdenken und so vieles wie möglich anpacken und verbessern.

Die 17. KWF-Tagung war ein ERFOLG!

Ich möchte mich ganz herzlich bedanken beim Gastgeberland, beim Landkreis Cham und der Stadt Roding, dem Partnerland Tschechien, den Bayerischen Staatsforsten mit dem Forstbetrieb Roding und
meinen Kolleginnen und Kollegen der Bayerischen Forstverwaltung. Weiter gilt mein Dank den Vorführern auf der Fachexkursion, den Organisatoren der Wettbewerbe, den vielen, vielen Helfern und Dienstleistern und ganz besonders natürlich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KWF.

Durch diese Teamleistung konnten wir getreu dem Motto demonstrieren „Forstwirtschaft nutzt natürlich“!

Ihr
Robert Morigl
KWF-Vorsitzender